NEUE AZUBIS 2015

09. Aug 2015

FAHNEN HEROLD hat wieder neue Auszubildende. Die vier Auszubildenden in den Bereichen Ausrüstung, Marketing, Verkauf und Versand begannen die Ausbildung am 01. August 2015. Um Einblicke in das Unternehmen, die Produkte und auf die Menschen zu erhalten, wurde eine Einführungswoche veranstaltet in der die Azubis alle Abteilungen kennenlernten.

 

Die Woche startete am Montag im Seminarraum von FAHNEN HEROLD. Dort begrüßte der Geschäftsführer Herrn Kai Frauenhoff die Auszubildenden und erzählte dann etwas über die Firmengeschichte bei Kaffee und Brötchen. Nach einem Unternehmensrundgang trafen die Azubis auf die anderen Ausbilder. Daraufhin gab es eine Vorstellungsrunde und die Ausbilder gingen zusammen mit Ihren Azubis in Ihre Abteilungen, damit sie ihre neuen Kollegen kennenlernen konnten.


Dienstag trafen die Azubis auf eine Mitarbeiterin der Verkaufsabteilung, die einiges vorbereitet hatte. Sie erklärte, dass der Verkauf die Kunden betreut, indem die Mitarbeiter mit den Kunden korrespondieren, sowie zu den Kunden fahren um diesen Produkte vorzustellen. Nach der ausführlichen Erklärung der Tätigkeiten, sowie des Aufbaus des Verkaufs erklärte sie ihnen was FAHNEN HEROLD für ein großes Produktspektrum hat und zeigte dies an Mustern. Anschließend erstellten die Azubis und die Verkaufsmitarbeiterin zusammen den ersten Teil des Auftrages, der sie für den Rest der Woche begleitete.

Am Nachmittag gingen die Azubis in die Digitaldruck Repro. Dort trafen sie auf drei Mediengestalter, die in ihrer Arbeit unter anderem die Hausfarben der Kunden herausfinden. Danach verarbeiteten die Azubis die von ihnen selbst geschriebenen Aufträge. Daraufhin wurde den Azubis gezeigt wie die Programme funktionieren und wie man anhand des Auftrages erkennen kann, was damit zu tun ist.

Anschließend besuchten sie die Siebdruck Repro. Dort zeigten ihnen die Siebdruckmediengestalter was der Unterschied zwischen der Siebdruck- und der Digitaldruck Repro ist. Die Siebdruck Repro achtet zusätzlich auf die Belichtung des Motives und den Winkel, damit die richtige Farbe herauskommt. Dann werden die Vorlagen auf eine Folie projiziert, welche dann gelocht wird. Daraufhin gehen die Folie, sowie der Auftrag zur Kopie.

Am Mittwoch stand auf dem Plan:
  • Kopie
  • Siebdruck
  • Digitaldruck
  • Ausrüstung

Zuerst trafen sie in der Kopie auf den Abteilungsleiter. Dieser zeigte ihnen die einzelnen Schritte des Kopiervorganges und erklärte ihnen wie man ein Motiv auf eine Schablone projiziert. Daraufhin gingen sie in die Siebdruckabteilung, wo ihnen der Abteilungsleiter einen Gesamteindruck auf die Produktionsvorgänge ermöglichte. Daraufhin erklärte er die vier verschiedenen Maschinen und wie die Maschinen im Einzelnen funktionieren.

Am Nachmittag wurden die Azubis in der Digitaldruckabteilung begrüßt. Vom Abteilungsleiter des Digitaldrucks erfuhren sie einiges über die einzelnen Maschinen und über die Drucker. Diese funktionieren zum großen Teil wie die zuhause, nur das sie viel größer sind. Er erklärte den Azubis, das man mit vier Farben druckt: Y, M, C, K =Yellow, Magenta, Cyan, Black und es insgesamt 10 Drucker gibt. Nachdem er ihnen alles gezeigt hatte, wurden die Produkte der Azubis gedruckt.

Danach gingen sie in die Ausrüstung, wo ihnen zuerst der Dämpfer gezeigt wurde, durch den die bedruckten Stoffrollen durchgezogen werden damit sich die Farbe fixiert. Außerdem wurde den Azubis ein Einblick in die Nachbehandlung der Stoffe gewährt, wo die überflüssige Farbe ausgewaschen wird.

Am Donnerstag gingen die Azubis in die Konfektion. Eine Mitarbeiterin im Zuschnitts zeigte ihnen wie sie den Stoff mit dem Messer schneiden können. Jeder von den Azubis durfte das Zuschneiden an einer Fahne ausprobieren, was den Azubis viel Spaß bereitete. Neben der Messermethode zeigte sie den Azubis auch noch die Heißschneidemethode, welche mit großem Interesse von den Auszubildenden aufgenommen wurde. Nachdem die Azubis zugeschnitten hatten zeigte ihnen die Dame das Nationalfahnenlager. In der Näherei präsentierte ihnen eine Näherin die Kunst des Nähens. Als die Azubis kamen säumte sie gerade Fahnen und die Azubis schauten sehr verwundert auf ihre Hände, da es für sie so aussah als würde sie sich bei dem Tempo gleich in den Finger nähen. Doch das tat sie natürlich nicht. Aus den Deutschlandfahnen, die die Azubis zuvor zugeschnitten haben, nähte die Dame ihnen kurzerhand Taschen. Daraufhin arbeitete sie an den Produkten der Azubis.

Den Nachmittag verbrachten die Auszubildenden im Versand. Dort führte sie ein Mitarbeiter durch die einzelnen Lager. Daraufhin gingen sie in das Reich des Mitarbeiters, der ihnen sein Ordnungssystem erklärte. Dann zeigte er den Azubis wie er mit einem Auftrag umgeht. Nach den Erklärungen über das Lager gingen sie in ein weiteres Lager, sahen das Betriebsrats Tagungszimmer und gingen hoch zum Versand, wo die Produkte in Pakete gepackt und etikettiert werden.


Der letzte Tag der Einführungswoche begann mit der Reflektion der Woche in einem Meeting und sie kamen zu der Übereinstimmung dass die Woche sehr gut gelungen ist.

 

Zum Abschluss dieser Woche hatte sich FAHNEN HEROLD ein Teamevent in den Wupperwänden für die Azubis ausgedacht. Die Trainerin machte drei Spiele mit den Azubis zur Stärkung des Teamgeistes. Beim ersten Spiel sollten alle drei gleichzeitig über ein Seil „stampfen“, um das Teamgefühl zu stärken. Das zweite Spiel war ebenfalls mit viel Kommunikation und Teamwork verbunden, da sie versuchen mussten zu dritt mit drei, kleinen Brettern über einen „Säure-Boden“ zu kommen. Das dritte Spiel setzte auf viel Konzentration und Verständigung. Danach erklärte die Trainerin ihnen, wie man den anderen beim klettern sicher und das es dabei um Vertrauen geht. Daraufhin konnten sie sich gegenseitig sichern und der andere konnte hochklettern. Zum Schluss sind sie gebouldert, das bedeutet ohne Sicherung ein kleines Stück zu klettern, jedoch mit einer Matte unter den Füßen.

 


Die Reflexion der Auszubildenden über die Einführungswoche:

Wir haben viele nette Menschen kennengelernt und wurden überall sehr nett aufgenommen. Nach dieser Woche verstehen wir den Produktweg und wie viel Aufwand nötig ist das Produkt herzustellen. Außerdem ist uns aufgefallen wie viele von FAHNEN HEROLD selber hergestellte Produkte überall in der Firma stehen, hängen oder liegen. Ob als Dekoration oder um den Kunden diese Muster zu zeigen. Wir verstehen für die Zukunft wie viel unsere Kollegen zu tun haben. Zudem können wir uns nun viel besser orientieren, da wir in allen Abteilungen waren und wir die Ansprechpartner kennengelernt haben. Hinzufügend ist nur noch zu sagen, dass wir uns auch mit den verschiedenen Charakteren sehr gut verstanden haben und so vielleicht einen besseren Start mit ihnen haben, als wenn wir diese Woche nicht gehabt hätten. Danke!